Wer hier schreibt
Mein Name ist Joachim Nickel. Ich bin Inhaber von zwei Agenturen im Einzugsgebiet von Berlin und fotografiere seit den 1980er Jahren. Auf Teneriffa war ich zum ersten Mal Mitte der Neunziger. In den Jahren danach kam ich jedes Jahr wieder, oft mehrmals, und meistens mit Stativ und Panoramakopf im Gepäck.
Das Projekt Teneriffa.Rocks gibt es seit Januar 2017. Es ist die dritte Webseite, die sich dem Thema Teneriffa widmet und dieses Mal mit dem Blick auf die schönen Strände der Insel. Jedes Foto auf diesen Seiten habe ich selbst aufgenommen. Wenn du an einem Strand etwas findest, das hier falsch steht, schreib mir: Ich lebe nicht auf der Insel und bekomme Veränderungen nicht so schnell mit.
Digitale Fotografie und Panoramafotos
Meine Reise in der Fotografie begann noch analog. Die digitale Reise begann mit einer Apple QuickTake Kamera mit der faszinierenden Auflösung von 320×240 Pixel. Unglaublich süß, wenn man es mit den heutigen Gigapixelmonstern vergleicht. Weiter ging es mit verschiedenen Kameras von Olympus mit schon 1,3 Megapixeln. Heute haben Smartphones meist weit über 24 Megapixel. Danach kam der Wechsel in die Welt von Nikon mit der D70, D80, dann die D300 und heute liebe ich meine Vollformat-D750. Für die Panoramafotografie wählte ich ein 10,5-Millimeter-Objektiv auf einem Panoramakopf von Manfrotto, später von Nodal Ninja. 1998 gründete ich dann die Marke panoshot, die ich 2006 als eingetragene Wortmarke registrierte.
Die Panoramafotografie wie auch die Immobilienfotografie war eine lange Zeit ein wichtiger Baustein in meinem Geschäft. Speziell die Panoramafotografie und hier die vollständige Ablichtung als Kugelpanorama fasziniert mich auch heute. Ein Kugelpanorama zeigt dabei nicht nur die Rundumsicht, sondern auch den Blick nach oben und nach unten. Die Herausforderung hierbei ist, nicht selbst auf dem Bild zu sein. Weder als Schatten noch in einer Reflexion, beispielsweise in einem Spiegel. Spiegelnde Oberflächen sind hier ohne Frage die größte Schwierigkeit und können meist nur durch Bildretusche korrigiert werden. In den 2000ern habe ich mit der Fotografie auch viel auf Teneriffa für Immobilienmakler gearbeitet.
Die Inseltour im Panorama
Die Leidenschaft der Panoramafotografie und die Liebe zu Teneriffa führten 2007 bis 2010 zu einem der umfangreichsten Panorama-Projekte. Unter der Website teneriffa.panoshot.de bot ich die virtuelle Rundreise über Teneriffa an. Im Januar 2007 standen bereits 269 Panoramen online, und das Projekt wurde Schritt für Schritt ausgebaut. Am Ende standen über 1.400 Panorama-Standpunkte von teilweise sehr abgelegenen Orten auf der Insel zur Verfügung.
Dazu kamen Sondertouren durch den Loro Parque, die Casa del Vino, die Pirámides de Güímar und einige Lost Places wie Abades oder den 2015 geschlossenen Themenpark Pueblo Chico. Die Fotos konnten als Poster oder Fotoabzüge bestellt werden und es entstanden einige Teneriffa-Kalender, welche auch bei verschiedenen Händlern in Berlin zum Kauf angeboten wurden.
Dann kam Google Street View auf die Kanaren. Wer eine Straße in Puerto de la Cruz sehen wollte, brauchte dafür keine 1.400 Einzelaufnahmen eines Fotoenthusiasten mehr. Im Netz stand die Inseltour noch bis 2018 und fand dann ihr digitales Grab auf meinen Festplatten.
Geblieben ist: Wer an über 1.400 Stellen einer Insel ein Stativ aufgestellt hat, weiß hinterher, wo die Zufahrt endet und wo der Wind steht. Setze mich heute irgendwo auf Teneriffa mit verbundenen Augen aus und ich bin mir sicher, dass ich binnen 15 Minuten weiß, wo ich bin. Ich bin neugierig, ob mich jemand zu dieser Challenge mal einladen wird ;-)
Was macht Joachim Nickel
Bereits 1991 gründete ich die Werbeagentur DeLa Design&Layout mit Fokus auf Print-Produkte. Ende 1994/Anfang 1995 habe ich das Internet für mich entdeckt und begonnen, erste Webseiten zu entwickeln. Damals gehörte der Betrieb eines eigenen Webservers – also der echten, eigenen Hardware bei einem Provider – für mich einfach dazu. So gründete ich 1998 die Agentur chop solutions joachim nickel als Einzelunternehmen, aus der Ende 2023 die chop solutions GmbH entstand. Ebenfalls 1998 entstand unter der Marke panoshot die Idee zur Vermarktung von 360-Grad-Panoramafotografien.
2024 gründete ich die exatics UG (haftungsbeschränkt). Während chop solutions als Agentur mit Fokus auf die Entwicklung von Webseiten mit dem Content-Management-System Contao und der Webanalytics mit Matomo arbeitet, ist exatics spezialisiert auf Website-Audits und hier auf die Kernthemen Datenschutz und Datenqualität.
Open Source & Datenschutz
Open Source ist die Bezeichnung für Softwareprojekte, deren Quellcode offen bereitgestellt wird. Der Gedanke dazu ist schon extrem alt, auch wenn der Begriff weit jünger ist. Bereits in den 1980er Jahren gab es den Begriff der Public-Domain-Software – und genau hier beginnt meine Reise mit der Idee des Gemeingutes. Seit 2021 bin ich Präsident der Contao Association, dem Förderverein hinter dem CMS Contao. Seit 2025 bin ich Beisitzer im Vorstand des CMS Garden e.V. Folgerichtig ist für mich auch das Engagement für die Open-Source-Webanalytics-Lösung Matomo, für die ich vermutlich der sichtbarste Vertreter und Speaker im deutschsprachigen Raum bin.
