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Playa del Muelle in Puerto de la Cruz

Lage von Playa del Muelle in Puerto de la Cruz auf der Karte von Teneriffa

Mitten in Puerto de la Cruz, im alten Fischerhafen, liegt einer der kleinsten und ungewöhnlichsten Strände der Stadt: die Playa del Muelle.
Am Ufer liegen bunt bemalte Holzboote auf dem Trockenen, und über dem Becken steht ein blauer Hafenkran. Zur Plaza del Charco sind es von hier ein paar Minuten zu Fuß.

Einen weichen Sandstrand darfst du hier nicht erwarten. Der Untergrund besteht aus groben, dunklen Kieselsteinen und gebadet wird im geschützten Hafenbecken. Wenn du einen entspannten Badetag mit Sand unter den Füßen suchst, dann bist du an der Playa Jardin rund 1 km weiter westlich besser aufgehoben. Der Playa Jardin das im Übrigen mein Favorit in Puerto de la Cruz. Die Playa del Muelle ist dafür der Strand, an dem du ohne Planung landest – genau zwischen einem Kaffee am Platz und dem Abendessen.

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Playa del Muelle

  • Strand mitten in der City
  • Flair eines kleinen Fischerhafen
  • Beliebt bei Einheimischen am Wochenden

Wo die Kids von der Kaimauer springen

Die Hafenmole nimmt der Brandung ihre Kraft und genaum deshalb steht das Wasser an der Playa del Muelle fast immer ruhig. Anders als an der offenen Playa Martiánez, die rund 900 m weiter östlich liegt. Dort wo die Wellen für Surfer und Bodyboarder rollen. An der Playa del Muelle wird quer durch das Becken geschwommen, vorbei an einem vertäuten Fischerboot und unter dem blauen Kran hindurch. Und unter den wachen Augen der auf der Kaimauer gegenüber sitzen die Leute auf den Stufen.

Die groben Kieselsteine an diesem Strand sind allerdings nicht mein bevorzugtes Strandrevier. Auch wenn ich fast immer mit Wasserschuhen ins Wasser gehe, ist mir dieser Strand etwas zu grobsteinig. Wasserschuhe gehören hier auf jeden Fall ins Gepäck, denn barfuß macht der Untergrund  – zumindest mir – wenig Freude. Und in der Mittagssonne wird er richtig heiß, fast wie auf einer Lavasteinliege. Liegen oder Sonnenschirme kannst du hier nicht ausleihen, die Strandliebhaber bringen alles selbst mit.

Genaus so wie an der Playa de Bollullo, die  rund 3 km weiter östlich deutlich mehr Platz bietet. Dort muss man dafür allerdings den Abstieg durch die Bananenplantagen in Kauf nehmen.

Am schönsten ist für mich aber etwas ganz anderes: Ich genieße es, den Menschen hier beim Baden zuzusehen. Besonders wenn die Kids von der Kaimauer ins Wasser springen, fühle ich mich an meine eigene Jugend erinnert, wo ich genau das auch gemacht habe. Aber heute? Keine Chance. Man wird halt älter.

Frischer Fisch am frühen Morgen

Der beste Tipp für die Playa del Muelle hat mit Baden nichts zu tun. In den frühen Morgenstunden bieten die Fischer hier ihren Fang an. Wer das sehen will, muss früh da sein. Später am Vormittag liegen die ersten Handtücher auf den Kieselsteinen, und vom Fischverkauf ist nichts mehr zu merken.

Einziges Manko: An Feiertagen wird es an der Playa del Muelle eng, und dann ist mir das Gewusel am Hafen ehrlich gesagt zu viel. Ich war übrigens nie in dem Hafenbecken schwimmen. Zum Zusehen komme ich trotzdem immer wieder gern hierher.

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