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Meerwasserschwimmbecken in El Pris an der Nordküste Teneriffas

Lage von Meerwasserschwimmbecken in El Pris auf der Karte von Teneriffa

Wenn du wissen willst, wie an der Nordküste Teneriffas gebadet wird, wo kein Sandstrand liegt, dann fahr nach El Pris. Der kleine Fischerort gehört zur Gemeinde Tacoronte, und unterhalb der einzigen Straße, die hinunter ans Meer führt, liegt ein Meerwasserschwimmbecken.

Vor dem Becken liegt ein flaches Lavariff, über das die Brandung von außen hinwegläuft. Den Beckenrand selbst bildet aber eine gerade, begehbare Mauer, die von Menschenhand gebaut wurde und dem Becken erst seine Tiefe gibt. Daneben liegt ein Streifen aus groben, gerundeten Steinen, faustgroß und größer – Sand findest du an der Playa el Pris höchstens in Krümeln dazwischen. Wie die übrigen Meerwasserschwimmbecken der Nordküste füllt sich das Becken von El Pris über die Gezeiten, und genau davon hängt ab, wie viel Wasser du vorfindest. Im Wasser war ich hier selbst nie.

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Playa El Pris

  • Meerwasserschwimmbecken am Lavariff
  • Verträumtes Fischerdorf
  • Leider nicht Barrierefrei

Ein flaches Becken hinter dem Lavariff

Der Badeplatz von El Pris ist zweigeteilt. Draußen das Lavariff mit seinen Prielen und Tümpeln. Dahinter das Becken, das die Mauer einschließt. Den Badenden darin reicht das Wasser bis zur Hüfte, an einer Stelle bis zur Brust. Bahnen zieht hier niemand. Wer tiefes Wasser will, fährt nach Bajamar.

Zur Landseite ist das Becken betoniert. Eine Plattform ragt hinein. Metallhandläufe und eine Treppe führen von dort ins Wasser. Darüber liegt eine breite Betonterrasse in mehreren Stufen, an einer Stelle rot gestrichen, und entlang der Rückwand zieht sich ein großes buntes Wandbild. Auf der Böschung darüber blühen im Sommer die roten Mittagsblumen. Gelegen wird auf dem Beton, denn Liegen oder Sonnenschirme kannst du an der Playa el Pris nicht ausleihen, und Schatten gibt es auf der ganzen Terrasse nirgendwo.

Bei Niedrigwasser liegt das Riff frei. Priele und Tümpel zwischen den Felsrücken halten dann noch etwas Wasser. Nachschub für das Becken kommt über Riff und Mauer, wenn die Wellen darüber laufen. Rettungsschwimmer gibt es hier nach meiner Kenntnis nicht. Hinunter zum Wasser führen eine Rampe und eine Treppe. Barrierefrei ist das nicht.

Der Hafen von El Pris

Am Hafen steht ein weißer Kran. Auf der Mole liegen die Boote. Bei ruhiger See schieben die Fischer sie über eine steile Rampe ins Wasser. Poris heißt auf Kanarisch natürlicher Hafen, daher der Ortsname. Die Häuser über dem Becken stapeln sich den Hang hinauf.

Die TF-163 führt hinunter und endet unten am Meer. Der Parkplatz dort hat über 70 Plätze, auf der Zufahrtsstraße sind weit mehr als 50 weitere markiert. Mit dem Bus kommst du über die Linie 023. In den Lokalen am Ort bekommst du den Fisch, den die Boote am Morgen gebracht haben.

Bis zum Becken von Mesa del Mar sind es rund 700 m Luftlinie. An der Küste entlang läufst du in einer knappen halben Stunde hinüber. Die Bilder auf dieser Seite stammen von 2017. An einem Ort, an dem jede Welle etwas verschiebt, ist das lange her.

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